Ohne Limit – der Film

ohnelimit„Ohne Limit – die Droge für Reichtum und Macht“ ist ein packender Thriller aus dem Jahr 2011. Regie führte Neil Burger, das Drehbuch schrieb Leslie Dixon. „Ohne Limit – die Droge für Reichtum und Macht“ galt im Erscheinungsjahr als einer der besten Filme des Jahres, selbst die Kritiken fielen ausgesprochen positiv aus. Bei einem Budget von rund 27 Millionen US-Dollar spielte der Thriller weltweit mehr als 160 Millionen US-Dollar ein. Neben Bradley Cooper ist vor allem Robert De Niro in einer weiteren Paraderolle zu sehen.

Was passiert, wenn man Intelligenz, Erinnerungsvermögen und Wahrnehmung massiv durch Drogen steigern kann?

Eddie Morra (Bradley Cooper) ist ein Buchautor, dem der Erfolg aber nicht sonderlich gut gesonnen ist. So ist er auch im Moment wieder völlig hinter dem Abgabetermin für ein neues Buch zurück, das noch nicht einmal geschrieben ist. Völlig frustriert verschafft er sich eine Pause und trifft zufällig auf den Bruder seiner Ex-Freundin Melissa (Anna Friel) – Vernon Gant (Johnny Whitworth). Der wiederum bietet ihm eine neue, abgefahrene Droge an, die sie NZT-48 nennt. Durch die Einnahme wird die Konzentrationskraft, außerdem das Erinnerungsvermögen, Konzentration und Wahrnehmung nahezu ohne Limit gesteigert. Eddie erkennt seine Chance und schreibt das Buch in kürzester Zeit. Doch langsam lässt die Wirkung von NZT nach, also will er seinen ehemaligen Fast-Schwager nochmals aufsuchen und so für Nachschub sorgen. In dessen Wohnung angekommen, findet der Vernon tot auf – ermordet. Zwar vermutet Eddie, dass es seine Mörder auf die Droge abgesehen haben könnten, doch anscheinend waren sie dabei nicht erfolgreich. Denn neben Bargeld und einer Kundendatei findet er eine ganze Tüte voller NZT-Pillen.

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Probleme an allen Ecken und Enden, die nur mit Intelligenz, Konzentration und erhöht Wahrnehmung gelöst werden können

So ausgerüstet macht er sich auf den Weg zur Börse. Er schafft es, mit einigen Trading-Aktionen sein Geld rasant und effizient zu vermehren. Dabei fällt die Aufmerksamkeit von Carl Van Loon (Robert De Niro) nach einiger zeit auf Eddie. Van Loon ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und will sich die Fähigkeiten von Eddie zunütze machen. Eddie aber findet Informationen zu NZT heraus: die Pille besitzt einige unangenehme Nebenwirkungen. So führt ein Entzug zu extremer Konzentrationsschwäche, außerdem wird er von Paranoia begleitet. Damit aber noch nicht genug. Wird NZT schlagartig abgesetzt, kann das tödliche Folgen haben. Also muss die Droge langsam abgesetzt werden. Dazu kommt, dass bleibende Schäden wie ein Defizit an Intelligenz ebenfalls nicht ausgeschlossen sind. Doch die Pillen, die Eddie hat, sind in der Stückzahl begrenzt. Gleichzeitig möchte Van Loon, dass Eddie für ihn arbeitet. Einen ersten Auftrag verpatzt er, weil er schon auf Entzug ist. Gleichzeitig ist er aber auch in das Visier eines Mafia-Bosses gelangt, der zuvor Vernon ermorden ließ. Der vermutet die Pillen bei Eddie.

Schon die Realisierung von „Ohne Limit“ war beinahe ein Thriller

Für Van Loon konnte er inzwischen erfolgreiche Deals abschließen und er steigt zu seinem Partner auf. Gleichzeitig will er aber mit der Droge aufhören, doch die Verstrickungen mit der Mafia gehen immer tiefer, während Van Loon immer größeren Druck auf ihn ausübt. An allen Ecken und Enden ist Eddie nur noch mit dem Löschen vieler kleiner Feuer beschäftigt. Doch den Überblick behält er nur mit der Einnahme von NZT, wobei ihm die Droge langsam ausgeht. Leslie Dixon fiel zufällig das Buch „The Dark Fields“ in die Hände, die Grundlage von „Ohne Limit – die Droge für Reichtum und Macht“. Die Entstehungsgeschichte ist fast so spannend wie der Film: die Filmrechte lagen bei Miramax. Sie wollte den Film aber unbedingt produzieren und ließ sich auf ein kleines Abenteuer ein mit einem der verantwortlichen Drehbuchautoren: sollte kein Interesse an dem von ihr überarbeiteten Drehbuch erfolgen, würden die Rechte an sie fallen. Während der Filmfestspiele in Cannes reichte sie das Drehbuch ein und tatsächlich kamen keine Reaktionen. Die Rechte fielen an sie und so konnte das Projekt realisiert werden.